Chiropraktik und Akupunktur für Kleintiere und Pferde
Dr. med. vet. Elke Forner | Dr. med. vet. Susanne Lange
Kleintierpraxis Jägerstraße &

Neuigkeiten

Hier finden Sie wichtige Informationen für Sie als Tierhalter. 

Die hier gelisteten Impfschemata sind Impf-EMPFEHLUNGEN. Jedes Tier ist unterschiedlich und kann auch unterschiedlich auf Impfungen reagieren, besteht berechtigte Sorge, dass ein Tier möglicherweise die Impfung nicht vertragen wird oder bereits in der Vergangenheit nicht vertragen hat, werden wir einen individuellen Impfplan erstellen und/oder nach anderen Wegen suchen, die Gesundheit Ihres nicht durch eine Impfung zu gefährden.

Kaninchen sollten im Alter von 5 bis 6 Wochen ihre erste Impfung gegen Myxomatose und RHD (Rabbit-Haemorrhagic-Disease-Virus, „China-Seuche“) erhalten. Vier Wochen später wird die Myxomatose-Impfung wiederholt.

Die Impfung gegen Myxomatose soll halbjährlich wiederholt werden, in Phasen mit erhöhtem Infektionsdruck ggfs. alle 4 Monate. Die Impfung gegen RHD wird jährlich wiederholt, bei weiblichen Zuchttieren ist eine halbjährliche Impfung empfehlenswert.

Eine Impfung gegen Bordetella bronchiseptica/Pasteurella multocida (Kaninchenschnupfen) macht vor allem als Bestandsimpfung in Kaninchenzuchten Sinn. Die Grundimmunisierung findet ab der 4. Lebenswoche mit zweimaliger Impfung im Abstand von 4 Wochen statt. Eine Wiederholungsimpfung ist alle 6 Monate notwendig, bei weiblichen Zuchttieren mindestens vor jeder 2. Trächtigkeit.

Frettchen sollten im Alter von 8 Wochen ihre erste Impfung gegen Staupe erhalten. In der 12. Lebenswoche wird diese Impfung wiederholt und zusätzlich gegen Tollwut geimpft. In der 16. Lebenswoche wird nochmals gegen Tollwut geimpft.

Ist das Frettchen bei der Erstvorstellung zur Grundimmunisierung älter als 10 Wochen wird einmalig gegen Staupe geimpft.

Für die Wiederholungsimpfungen nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung gelten folgende Empfehlungen:

Gegen Staupe und bei Freigängern auch gegen Tollwut sollte einmal jährlich geimpft werden.

(Informationsquelle: „Leitlinie zur Impfung von Kleintieren“, Ständige Impfkommision Vet. im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.; Packungsbeilagen unserer Impfhersteller)

Die hier gelisteten Impfschemata sind Impf-EMPFEHLUNGEN. Jedes Tier ist unterschiedlich und kann auch unterschiedlich auf Impfungen reagieren, besteht berechtigte Sorge, dass ein Tier möglicherweise die Impfung nicht vertragen wird oder bereits in der Vergangenheit nicht vertragen hat, werden wir einen individuellen Impfplan erstellen und/oder nach anderen Wegen suchen, die Gesundheit Ihres nicht durch eine Impfung zu gefährden.

Katzen sollten als Welpen im Alter von 8 Wochen ihre erste Impfung gegen Katzenseuche (felines Panleukopenievirus) und Katzenschnupfen (felines Calicivirus und felines Herpesvirus – auch Rhinotracheitisvirus genannt) erhalten. In der 12. Lebenswoche wird diese Impfung wiederholt und Freigänger zusätzlich gegen Tollwut geimpft. In der 16. Lebenswoche wird nochmals gegen Katzenseuche und –schnupfen geimpft und bei Freigängern auch die Tollwutimpfung wiederholt. Im Alter von 15 Monaten wird die Grundimmunisierung mit der Impfung gegen Katzenseuche und -schnupfen und Tollwut abgeschlossen.

Ist die Katze bei der Erstvorstellung zur Grundimmunisierung älter als 12 Wochen wird 2x im Abstand von 4 Wochen geimpft und dann die Grundimmunisierung nach 1 Jahr abgeschlossen.

Für die Wiederholungsimpfungen nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung gelten folgende Empfehlungen:

Gegen Katzenschnupfen sollte jährlich geimpft werden.

Bei Katzenseuche- und Tollwutimpfungen richten wir uns nach den Angaben der Packungsbeilagen der jeweiligen Impfstoffhersteller – momentan ist ein dreijähriger Rhythmus auch hier ausreichend.

Eine Impfung gegen das feline Leukämievirus (FeLV, Leukose) ist vor allem z.B. bei Freigängern und Kontakt zu Katzen mit unbekanntem Infektionsstatus anzuraten. Eine Impfung ist ab der 8. Lebenswoche möglich, die Wiederholungsimpfung nach 3 bis 4 Wochen, danach wird jährlich gegen Leukose geimpft. Eine Blutuntersuchung zur Feststellung des Infektionsstatus der Katze ist sehr empfehlenswert, da eine Impfung bei FeLV-positiven Katzen nicht sinnvoll ist.

Gegen die Feline infektiöse Peritonitis (FIP)/felines Coronavirus (FCoV) gibt es einen Impfstoff, der über die Nase verabreicht wird. Die Wirksamkeit des Impfstoffes beträgt keine 100%. Ab einem Alter von 16 Wochen kann die erste Impfung vorgenommen werden, die Wiederholung erfolgt nach 3 Wochen, jährliche Wiederholungen werden vom Hersteller empfohlen. Auch bei der Impfung gegen FIP/FCoV sollte eine Blutuntersuchung vorangehen.

Der intranasale Impfstoff gegen Bordetella bronchiseptica schützt nicht vollständig gegen eine Ansteckung, reduziert aber die klinische Symptomatik. Eine Impfung empfiehlt sich bei erhöhter Infektionsgefahr, z.B. bei Aufenthalt in der Tierpension oder in Katzenzuchten. Eine Erstimpfung ist ab der 4. Lebenswoche möglich, die Impfung sollte mindestens 1 Woche vor der zu erwartenden Exposition stattfinden und sollte ggfs. nach 1 Jahr wiederholt werden.

Auch die Impfung gegen Chlamydophila felis verhindert nicht unbedingt eine Infektion, reduziert aber die klinische Symptomatik. Eine Impfung ist ab der 8. Lebenswoche möglich, die Auffrischung erfolgt 3 bis 4 Wochen später; eine jährliche Wiederholung ist notwendig.

(Informationsquelle: „Leitlinie zur Impfung von Kleintieren“, Ständige Impfkommision Vet. im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.; Packungsbeilagen unserer Impfhersteller)

Die hier gelisteten Impfschemata sind Impf-EMPFEHLUNGEN. Jedes Tier ist unterschiedlich und kann auch unterschiedlich auf Impfungen reagieren, besteht berechtigte Sorge, dass ein Tier möglicherweise die Impfung nicht vertragen wird oder bereits in der Vergangenheit nicht vertragen hat, werden wir einen individuellen Impfplan erstellen und/oder nach anderen Wegen suchen, die Gesundheit Ihres nicht durch eine Impfung zu gefährden.

Hunde sollten als Welpen im Alter von 8 Wochen ihre erste Impfung gegen Hepatitis Contagiosa Canis (HCC = ansteckende Leberentzündung des Hundes), Leptospirose, Parvovirose, Parainfluenza und Staupe erhalten. In der 12. Lebenswoche wird diese Impfung wiederholt und zusätzlich gegen Tollwut geimpft. In der 16. Lebenswoche wird nochmals gegen HCC, Parvovirose, Parainfluenza, Staupe und Tollwut geimpft. Im Alter von 15 Monaten wird die Grundimmunisierung mit der Impfung gegen HCC, Leptospirose, Parvovirose, Parainfluenza, Staupe und Tollwut abgeschlossen.

Ist der Hund bei der Erstvorstellung zur Grundimmunisierung älter als 12 Wochen wird 2x im Abstand von 4 Wochen geimpft und dann die Grundimmunisierung nach 1 Jahr abgeschlossen.

Für die Wiederholungsimpfungen nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung gelten folgende Empfehlungen:

Gegen Leptospirose sollte jährlich geimpft werden, bei Bedarf (wie z.B. wenn eine Häufung von Leptospirosefällen in der Umgebung bekannt ist) häufiger (z.B. halbjährlich).

Bei den Wiederholungsimpfungen gegen HCC, Parvovirose, Staupe und Tollwut richten wir uns nach den Impfempfehlungen der ständigen Impfkommission des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) und nach den Angaben der Packungsbeilagen der jeweiligen Impfstoffhersteller – für Tollwut ist ein dreijähriger Rhythmus ausreichend, Staupe, HCC, Parainfluenza und Parvovirose werden jährlich aufgefrischt.

Die intranasalen Impfstoffe gegen Bordetella bronchiseptica (Bestandteil des Zwingerhusten-Komplexes) schützen nicht vollständig gegen eine Ansteckung, reduzieren aber die klinische Symptomatik. Eine Impfung empfiehlt sich bei erhöhter Infektionsgefahr, z.B. bei Aufenthalt in der Tierpension, in Welpengruppen oder auf dem Hundeplatz. Eine Erstimpfung ist ab der 8. Lebenswoche möglich, die Impfung sollte mindestens 1 Woche vor der zu erwartenden Exposition stattfinden.

Das Canine Herpesvirus (CHV-1) ist vor allem in Hundezuchten relevant. Die Impfung sollte während der Läufigkeit oder 7 bis 10 Tage nach dem Decktermin erfolgen, eine 2. Impfung 1 bis 2 Wochen vor dem zu erwartenden Wurftermin.

Die Impfstoffe, die zur Zeit gegen Borreliose-Erreger auf dem Markt sind, bieten noch keine 100%ig schützende Immunität gegen die in Europa auftretenden Borrelien-Stämme. Deshalb ist eine gute Zeckenprophylaxe (z.B. durch Spot on-Präparate oder Halsbänder) sehr wichtig! Grundsätzlich ist eine Erstimpfung im Alter von 12 Lebenswochen möglich. Die Auffrischung erfolgt nach 3 bis 5 Wochen. Eine dritte Impfung ist nach 6 Monaten von Nöten. Ein Jahr später schließt die 4. Impfung die Grundimmunisierung ab, danach ist eine jährliche Auffrischung – vorzugsweise im März/April - notwendig.

Reisen Sie mit Ihrem Hund in Gebiete mit erhöhter Leishmaniose-Übertragungsgefahr, ist eine Impfung gegen Leishmaniose empfehlenswert. Der zur Zeit erhältliche Impfstoff bietet zwar keinen 100%igen Schutz vor Ansteckung, aber senkt das Risiko deutlich. Dennoch ist eine zusätzliche Prophylaxe gegen Sandmücken unerlässlich! Die erste Impfung gegen Leishmaniose kann frühestens mit 6 Monaten vorgenommen werden, die zweite und dritte Impfung folgen jeweils 3 Wochen später. Die Wiederholungsimpfungen finden im jährlichen Abstand statt.

(Informationsquelle: „Leitlinie zur Impfung von Kleintieren“, Ständige Impfkommision Vet. im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.; Packungsbeilagen unserer Impfhersteller)

 

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