Chiropraktik und Akupunktur für Kleintiere und Pferde
Dr. med. vet. Elke Forner | Dr. med. vet. Susanne Lange
Kleintierpraxis Jägerstraße &

Die beiden Infektionskrankheiten des Kaninchens und auch der Hasen sind Myxomatose und RHD (Hämorragische Krankheit der Kaninchen, Rabbit Hemorrhagic Disease).

Myxomatose

Myxomatose wird durch den Erreger Leporipox-Virus ausgelöst. Übertragen wird es direkt von Kaninchen zu Kaninchen oder indirekt über Stechinsekten oder kontaminierter Gegenstände.

Symptome, die akut auftreten, sind Bindehautentzündung, eitriger Augen- und Nasenausfluss, leichtes bis mäßiges Fieber, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden, Fieber, Apathie, Anorexie und allgemeine Entkräftung. Desweiteren bilden sich Ödeme an den Ohren und Schleimhäuten oder Knoten an den Schleimhäuten und Kopf.

Die Diagnostik erfolgt über das klinische Bild sowie einer pathologischen Untersuchung von Ödemsekret.

Bei ungeimpften Tieren verläuft in 99% aller Fälle diese Krankheit tödlich, da das Kaninchen stark leidet, ist über eine Euthanasie nachzudenken. Bei geimpften Tieren verläuft die Krankheit nur schwach und kann symptomatisch behandelt werden.

Prophylaktisch sollte immer eine Impfung erfolgen, außerdem wenn möglich Insektennetze zum Schutz angebracht werden und neue Kaninchen in Quarantäne gehalten werden. Die Zeit, die zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit liegt, beträgt 5-10 Tage. Während bekanntgegebenen Seuchenzügen sollte zu dem auf Grünfutter verzichtet werden.

Gegen Myxomatose wird ab einem Alter von 6 Wochen geimpft und ggfs. je nach Impfstoffhersteller zur Grundimmunisierung noch einmal nach 4 Wochen wiederholt. Dann erfolgt die Impfung jährlich oder bei hohem Infektionsdruck auch alle 4 bis 6 Monate.

RHD

RHD, auch Chinaseuche genannt, ist eine Viruserkrankung. Festgestellt wird sie meist dadurch, dass es zum akuten Sterben von noch vorher gesunden Kaninchen im Bestand kommt. Die toten Kaninchen haben blutigen Ausfluss aus den Körperöffnungen und haben den Kopf meist nach hinten überstreckt, da es zu einer Atemnot kommt. Kurz vor dem Tod kommt es zu akutem hohen Fieber.

Die nicht akute Form der RHD tritt eher selten auf. Hierbei sind die Tiere meist apathisch, nehmen keine Nahrung auf oder nur schlecht und haben leichtes Fieber. Eine sichere Diagnose kann durch einen Abstrich oder eine Gewebeprobe erfolgen.

Die akute Form verläuft meist so schnell, dass sie nicht behandelbar ist. Die anderen Kaninchen im Bestand sollten notgeimpft werden.

Bei der nicht-akuten Form ist die Prognose besser. Eine Antibiotikumgabe hilft die Symptome zu lindern.

Übertragbar ist RHD direkt über Artgenossen oder indirekt über Insekten, andere Tiere (auch der Mensch dient als Überträger). Selbst wenn ein Tier geheilt wurde, ist es noch über Wochen infektiös, da es die Viren noch über den Kot ausscheidet.

Prophylaktisch sollte auch hier geimpft werden.

Gegen RHD wird auch im Alter von 6 Wochen das erste Mal geimpft und dann jährlich wiederholt.

 

 

 

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